Ressourcenschonung, Geldknappheit und Konsumkritik

Im Jahr 2008 öffnete der Jesus Freaks – Nbg. e.V. erstmals die Türen zum Umsonstladen Nürnberg. Angelehnt an Umsonstladen-Konzepte aus anderen Städten (siehe link) bieten die Jesus Freaks hier einen Raum, in dem Dinge, die noch gut zu gebrauchen sind, abgegeben werden können und einen neuen Besitzer finden.
Der überkonfessionelle, gemeinnützige, christliche Trägerverein Jesus Freaks – Nbg. e.V. bietet hierfür den Rahmen.

Uns ging es dabei nicht nur um das Vermeiden von Müll, Ressourcenschonung, Geldknappheit und Konsumkritik, sondern auch um den guten Kontakt zur Nachbarschaft im Stadtteil Gostenhof.

Wir laden jeden Interessierten ein, sich im Laden ehrenamtlich zu engagieren. Erfahrungsgemäß wirken diejenigen mit, die den Laden als Schenkende oder Beschenkte für sich entdecken und einen eigenen Beitrag zur Sicherstellung des Angebots leisten wollen. Mittlerweile sind viele Mitarbeiter aus der direkten Nachbarschaft oder ehemals Stammkunden gewesen.

Auch die finanziellen Mittel werden nicht mehr allein vom Jesus Freaks – Nbg. e.V. aufgebracht. Viele Ladengänger sind bereit, eine Spende in die dafür bereitgestellte Spendenbox zu geben. Ein Viertel der monatlichen Miete wird so von den Nutzern des Umsonstladens erbracht.